Montag, 13. Mai 2013

10. Rallye-Tag - Bericht von Uli

An diesem Tag fand der zweite Teil der Chinesenrallye statt. Aber zunächst besichtigten wir in Zile eine sehr gut erhaltene Römersiedlung mit Burg und einem weiten Blick in die anatolische Landschaft.



 

Die Strecke führte weiter über Tokat, wo Graf Dragula 8 Jahre im Gefängnis schmoren musste.
Hinter der Kleinstadt Nixar ging es dann runter von der Straße und über Pisten, Geröllwege, Wasserdurch- und steile Auf- und Abfahrten zum Tagesziel. Natürlich wählte unser Team dafür die offroad-Strecke A, also jene, die eigentlich für Geländewagen und Allrad vorgesehen war. Sie wurde von allen 3 Team-Autos ohne größere Probleme gemeistert, so daß wir schon am späten Nachmittag in Ordu ankamen.






 Das Fahrerlager befand sich direkt am Strand des Schwarzen Meeres und unmittelbar neben dem "Ordu Kültür Sanat Merkezi", dem sehr schönen Kulturhaus der Stadt mit großem Saal.
Dort begann dann am Abend in Anwesenheit zahlreicher lokaler türkischer Prominenz den Rallye-Teilnehmern zu Ehren eine Festveranstaltung mit türkischer Folklore, Gesang und Tanz.
Die Rallye-Teilnehmer bedankten sich im Gegenzug mit einem "Konzert" auf den Instrumenten, wovon jedes Team erst am Start eines (wir ein Akkordeon) erhalten hatte. Da die Zeit zum Erlernen doch sehr kurz war, blieben einige Fehltöne nicht aus. Aber man konnte die Melodie erkennen und alle sangen aus voller Kehle das Lied "Bruder Jakob" mit - die türkischen Zuschauer waren begeistert und wir erstaunt, was unsere Musikanten und wir alle als Sänger doch zustande gebracht hatten.
Die Instrumente wurden der Stadt Ordu gespendet, die sie der Musikschule oder einem im Aufbau befindlichen Musikinstrumentenmuseum übergeben wird.






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